CLARA - Ambulanter Ökumenischer
Kinder- und Jugendhospizdienst
Mannheim

Unternehmen Dr. Wittmann spendet Handpuppen für Clara

Wenn in der Trauerarbeit mit Kindern und Jugendlichen die Worte fehlen oder die Wut über den Tod von Mama oder Papa zu groß ist, dann können Handpuppen helfen. Der kleine Igel, der so mitfühlend schaut, die Schnecke, die sich in ihr Haus zurückzieht oder das böse Krokodil, das alle beißen will, weil es so unglücklich ist. „Diese Handpuppen sind uns eine große Hilfe“, sagt Arnica Schäfer, Koordinatorin des Ökumenischen Kinder- und Jugendhospizdienstes Clara in Mannheim. „Gerade bei Kindern finden wir mit den Puppen einen anderen und viel schnelleren Zugang“, ergänzt sie. Kinder können so ihren Emotionen freien Lauf lassen, vor allem, wenn sie verbal nicht in der Lage sind, ihre Gefühle zu äußern.

„Die Idee mit den Handpuppen hat mir sofort gut gefallen“, sagt Oliver Martin Anton,
Geschäftsführer des Unternehmens. „Mir leuchtet das auch ein, dass sich Kinder so viel besser ausdrücken können“, ergänzt er. Dr. Wittmann unterstützt schon seit Jahren Clara. „Ich frag immer, was braucht ihr“, erzählt Oliver Martin Anton. Je konkreter die Wünsche, desto lieber ist es ihm. Die Idee mit den Handpuppen fand er so großartig, dass er gleich weitere Puppen mit menschlichen Gesichtszügen in Auftrag gegeben hat. Das Unternehmen mit Sitz im südhessischen Zwingenberg stellt professionelle Zahnreinigungsmittel her.

Die „tierischen“ Handpuppen werden nun vor allem in der Kindertrauertruppe eingesetzt, diese wird alle zwei Wochen für Grundschulkinder angeboten. „Aber auch in der Einzelbegleitung ist es ein tolles Zusatzangebot“, sagt Arnica Schäfer, „wir können damit spielerisch die Trauer der Kinder verarbeiten“. Der Verlust eines geliebten Menschen ist für Kinder eine große Herausforderung und ein tiefer Lebenseinschnitt. Clara nimmt sich Zeit für die individuellen Sorgen und Ängste der Kinder und Jugendlichen.

 

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